MAGNAT schließt GJ 2009/2010 auf Grund nicht liquitätswirksamer Marktwertanpassungen mit Verlust ab - Zuversicht für das neue Geschäftsjahr

MAGNAT schließt GJ 2009/2010 auf Grund nicht liquitätswirksamer Marktwertanpassungen mit Verlust ab -

MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA / Jahresergebnis

30.07.2010 15:43

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MAGNAT schließt GJ 2009/2010 auf Grund nicht liquitätswirksamer
Marktwertanpassungen mit Verlust ab - Zuversicht für das neue Geschäftsjahr

  - Konzernergebnis von EUR -11,2 Mio. beinhaltet EUR -9,5 Mio. aus
    unrealisierten Marktwertverlusten

  - Aktives Asset Management steigert deutlich Einnahmen aus der Vermietung

  - Integration des Asset Managers führt zu erfreulichem Ergebnisbeitrag

  - Net Asset Value je Aktie beträgt zum Stichtag 31. März 2010 EUR 7,63

  - Liquide Mittel und Eigenkapitalquote gesteigert

Frankfurt am Main, den 30. Juli 2010 - Die MAGNAT Real Estate Opportunities
GmbH & Co. KGaA (ISIN:DE000A0XFSF0) hat in einem erneut schwierigen Umfeld
des Geschäftsjahres 2009/2010 (1. April 2009 - 31. März 2010) ein
Konzernergebnis nach Steuern und nach Anteilen Dritter (gem. IFRS) von EUR
-11,2 Mio. erzielt. Grund sind unrealisierte Marktwertanpassungen in Höhe
von rund EUR -9,5 Mio. Der Vergleichswert des Vorjahres für das
Konzernergebnis war EUR -6,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr
2009/2010 beträgt EUR -1,35 nach EUR -0,12 im Vorjahr. Zum Bilanzstichtag
verfügt der MAGNAT Konzern über ein deutlich gestiegenes
Konzerneigenkapital von EUR 111,5 Mio. und eine auch weiterhin sehr solide
Eigenkapitalquote von 63,1 Prozent nach 62,9 Prozent im Vorjahr. Die
liquiden Mittel erhöhten sich auf EUR 8,8 Millionen von EUR 7,6 Millionen
im Vorjahr.

In dem durch die Wirtschaftskrise massiv geprägten, schwierigem Marktumfeld
erwies sich die im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgte Integration des Asset
Managers als richtige und wichtige strategische Weichenstellung. Mit der
Integration konnte das Geschäftsmodell des MAGNAT Konzerns um den Bereich
Immobilien Asset Management erweitert werden, was zu einer Erschließung
neuer Einnahmequellen führt. Besonders positiv waren die profitablen
Verkäufe aus dem türkischen YKB-Portfolio, die zu einem Mittelzufluss von
EUR 9,5 Mio. führten, sowie die Verbesserung des Ergebnisses aus Vermietung
auf rund EUR 2,4 Mio. Ebenfalls erfreulich hat sich das Geschäft mit
Bauherrenmodellen in Wien entwickelt. Hier konnte innerhalb kürzester Zeit
ein Modell mit einem positiven Ergebnisbeitrag platziert werden.

Der nach internationalen Standards berechnete Net Asset Value (NAV) je
Aktie liegt stichtagsbezogen bei EUR 7,63. In der Veränderung des NAV
enthalten sind EUR 0,85 je Aktie an unrealisierten Marktwertänderungen.

Die Einnahmen aus der Vermietung stiegen im dritten Jahr in Folge von EUR
6,5 Mio. auf EUR 6,6 Mio. Dabei konnte das Ergebnis aus der Vermietung
deutlich auf EUR 2,4 Mio. gesteigert werden (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Diese
signifikante Steigerung des Ergebnisses ist vor allem auf die Reduktion der
Aufwendungen zur Erzielung von Mieterlösen zurückzuführen.

Mit der Integration des Asset Managements weist der Konzern auch das
Ergebnis aus dem Asset Management aus. Dieses liegt für das Geschäftsjahr 
2009/2010 seit erfolgter Integration im September 2009 bei rund EUR 0,2
Mio.

Das Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen beträgt nach EUR 2,7 Mio.
im Vorjahr EUR -5,8 Mio. Alleine EUR -5,9 Mio. an in diesem Ergebnis
enthaltenen Marktwertänderungen resultieren aus dem Ukraine-Portfolio.

Insgesamt erwirtschaftet der MAGNAT Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr
2009/2010 ein Nettobetriebsergebnis (EBIT) in Höhe von EUR -9,9 Mio. nach
EUR 2,7 Mio. im Vorjahr. Das Finanzergebnis beträgt EUR -3,6 Mio. nach EUR
-9,2 Mio. im Vorjahr. Hieraus ergibt sich ein Konzernergebnis vor
Ertragssteuern (EBT) in Höhe von EUR -13,5 Mio., nachdem im Zeitraum des
Vorjahres EUR -6,5 Mio. erzielt wurden.

AUSBLICK

Auch weiterhin hat für den MAGNAT Konzern neben der Intensivierung der
Verwertungsbemühungen die Sicherung der Liquidität höchste Priorität. Mit
der neuen strategischen Aufstellung um das Segment Immobilien Asset
Management will die MAGNAT die Einnahmenseite nachhaltig verbreitern. Der
Geschäftsbereich Asset Management plant, künftig zwei Bauherrenmodelle pro
Geschäftsjahr umzusetzten und damit das Geschäftsmodell auszubalancieren.
Auch das Geschäftsmodell 'Unternehmerisches Asset Management für Dritte'
soll stärker ausgebaut werden. Im Bereich Development wird mit
signifikanten Rückflüssen aus dem YKB-Portfolio gerechnet. Insgesamt werden
die Verwertungsbemühungen im CEE/SEE Raum weiter forciert und
Investitionsgelegenheiten im deutschsprachigen Raum eruiert.

Ein weiterer wichtiger strategischer Schritt im laufenden Geschäftsjahr
wird die im 3. Quartal 2010 vorgesehene Umwandlung des Konzerns in eine
Aktiengesellschaft sein.

Jan Oliver Rüster, CEO der MAGNAT, kommentiert: 'Es ist uns gelungen, den
MAGNAT Konzern nicht nur durch ein äußerst schwieriges Umfeld zu führen,
sondern wir haben auch mit einer großen Kraftanstrengung das letzte Jahr
konsequent genutzt, den Konzern strategisch neu auszurichten und fit für
die Zukunft zu machen. Leider weist unser, den Anteilseignern
zurechenbares Jahresergebnis, auf den ersten Blick noch ein deutlich
unbefriedigendes Ergebnis mit EUR -11,2 Millionen aus. Auf den zweiten
Blick, die unrealisierten Marktwertänderungen ausgeklammert, zeigen die
operativen Kennzahlen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und wir
die richtige Strategie gewählt haben. Ich gehe davon aus, ein normales
wirtschaftliches Umfeld vorausgesetzt, dass die MAGNAT in Zukunft wieder
operative Gewinne erwirtschaften kann und wird.'

Zu MAGNAT:

Die MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA ist die erste in
Frankfurt börsennotierte Immobiliengesellschaft mit Fokus auf
Immobilien-Development in osteuropäischen, österreichischen und deutschen
Ballungsräumen.

Die MAGNAT hat sich zu einem integrierten Immobilienkonzern
weiterentwickelt. Dabei deckt das Unternehmen die komplette
Wertschöpfungskette vom Erwerb, über die Entwicklung bis hin zur
Veräußerung von Projekten und Bauland ab. Zusätzlich bietet der Konzern
über die Töchter MAGNAT Asset Management GmbH und MAGNAT Asset Management
Deutschland GmbH insbesondere Immobilien Asset Management für Dritte an.

Die Strategie von MAGNAT ist darauf ausgerichtet Ineffizienzen auf
Immobilienmärkten zu nutzen. Im Gegensatz zum traditionellen 'Buy &
Hold'-Ansatz verfolgt MAGNAT dabei einen 'Develop & Sell' bzw. 'Buy &
Sell'-Ansatz mit Fokus auf Immobilien-Development, ergänzt durch
Portfolio-Trading.

MAGNAT Investoren partizipieren an Entwicklerrenditen in Osteuropa,
Südosteuropa, der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (CIS) sowie in
Deutschland und Österreich.

Es ist geplant, dass die MAGNAT bis zum dritten Quartal 2010 in eine
Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt wird.



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60528 Frankfurt am Main

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